Zeittafel
Daten und Fakten aus
der Zeit der Gemeindegründung
- 1803 15.08. Hermann Friedrich Kohlbrügge in Amsterdam geboren
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- 1829 04.06. Kohlbrügge promoviert in Utrecht zum Doktor der Theologie
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- 1830 Januar
Gesuch des Lutheraners Dr. Kohlbrügge um Aufnahme in die
reformierte
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Gemeinde in Utrecht
- 1831 17.05.
Ablehnung des Aufnahmegesuchs durch die Provinzial-Kirchenverwaltung
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- 1833 31.07.
Dr. Kohlbrügge predigt in der Alten reformierten Kirche in Elberfeld über
- Römer 7 - 14 mit der Entdeckung des Kommas :
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"Ich bin fleischlich , (!) unter die Sünde verkauft"
- 1834 Frühjahr
Kanzelverbot für Kohlbrügge in den Gemeinden der Rheinprovinz
durch das
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Konsistorium in Koblenz
- 1835 05.03. Einführung der Rheinisch-Westfälischen Kirchenordnung und Agende durch den
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preußischen König Friedrich Wilhelm III.
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17.04. die reformierte Gemeinde
Elberfeld nimmt unter Druck des Konsistoriums die
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"kleine Liturgie" an
- 1843 Juni
Bruch der Gruppe um Daniel und Carl von der Heydt mit der reformierten
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Gemeinde Elberfeld
- 1845 04.09.
Kohlbrügge reist mit seiner Familie nach Godesberg
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- 1846 04.06.
Übersiedlung der Familie Kohlbrügge nach Elberfeld
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Juni
Kohlbrügge leitet erste Gottesdienste, zunächst in seinem Haus, Wirmhof 12
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angemietet durch Daniel von der Heydt
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Pläne, Kohlbrügge zum fünften Prediger der reformierten Gemeinde Elberfeld
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zu berufen
- 1846 02.11.
Kohlbrügges Gesuch um Aufnahme in die reformierte Gemeinde Elberfeld
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04.11. Aufnahme in die
Gemeinde
- Mitte November wachsende
Missverständnisse zwischen Kohlbrügge und dem Presbyterium
- Ende Dezember Kohlbrügge erhält
vertrauliche Mitteilungen aus Berlin, dass die Bildung einer
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selbstständigen Gemeinde möglich sein werde
- 1847 30.03. das Toleranzedikt von König Friedrich Wilhelm IV. ermöglicht die Gründung
- freier, von Staat und Landeskirche unabhängiger Gemeinden
- 1847 18.04.
durch die Unterzeichnung der sog. Konstitutionsakte entsteht die
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(spätere) Niederländisch-reformierte Gemeinde
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Erstunterzeichner ist Dr. theol. H.F. Kohlbrügge
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25.04. erster Gottesdienst
im Gasthof der Witwe Obermayer (Gemeindeglied)
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"Auf dem Wall"
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28.04. die Phase der
Gemeindegründung erfährt ihren Abschluss durch den
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offiziellen Austritt der Unterzeichner der Konstitutionsakte aus der
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Landeskirche
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92 wahlberechtigte Gemeindeglieder wählen das erste Presbyterium:
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3 Älteste und 3 Diakone , Daniel von der Heydt wird Kirchmeister
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09.05. Dr. Kohlbrügge wird
durch seine Ältesten zum Pastor der Gemeinde ordiniert
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16.05. Taufe von 30 Kindern
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11.12. Grundsteinlegung
Kirche Deweerthstraße
- 1849 30.09. erster Gottesdienst in der neuen Kirche
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24.11. durch königlichen
Erlass werden der Gemeinde eingeschränkte
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Korporationsrechte verliehen
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03.12. Emil Lischke,
Gemeindeglied und Schwiegersohn Daniel von der Heydts,
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wird zum Oberbürgermeister Elberfelds gewählt
- 1851 03.05.
Kauf des Begräbnisplatzes (Gottesacker) "am Schaffstall" (ursprünglich
- nicht Schafstall, heute : Katernberger Straße)
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01.11. OB Lischke bittet die Kirchengemeinden Elberfelds Deputierte ins
Rathaus
- zu entsenden, um zu Fragen der Armenpflege Stellung zu nehmen
- 1852 26.04. Familie Kohlbrügge bezieht das neue Pastorat in der
Deweerthstraße
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Juli Daniel von der Heydt, Gustav Schlieper und der Mennonit David Peters
- legen dem Stadtrat ihr Konzept für die Neugestaltung der städtischen
- Armenpflege vor. Dabei hat die Organisation der Diakonie in der
Niederländisch
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-reformierten Gemeinde Modellcharakter
- 1853 01.01 Die neue Armenordnung - später bekannt als "Elberfelder System"- tritt
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in Kraft
- 1856 August Krise der Gemeinde durch Fragen der Kirchenzucht. Zahlreiche Austritte.
- Pläne zur Wiedervereinigung mit der reformierten Gemeinde in Elberfeld
- 1870 - 1901 Julius Künzli wird zweiter Pastor der Gemeinde
- 1874 07.07. Tod von Daniel von der Heydt
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29.11. letzte
Predigt Kohlbrügges
- 1875 05.03. Sterben von H.F. Kohlbrügge
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- 1875 - 1880 Dr.theol Adolph Zahn wird dritter Pastor der Gemeinde
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- 1898 - 1906 Lic. theol. Theodor Stiasny "Hülfsprediger" der Gemeinde
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- 1901 - 1927 Benjamin Lütge wird vierter Pastor der Gemeinde
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- 1905 - 1930 Gottfried Locher wird fünfter Pastor der Gemeinde
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- 1914 - 1918 Erster Weltkrieg. Der Versand von in der Gemeinde gehaltenen Predigten
- an die Frontsoldaten wird als "wehrzersetzend" verboten
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- 1931 - 1938 Lic. theol. Alfred de Quervain, ein Schweizer und Freund Karl Barths, wird
- sechster Pastor der Gemeinde. Enge Verbindungen zur Bekennenden Kirche.
- Ab 1935 arbeitet de Quervain zudem als Dozent für reformierte Dogmatik an
- der illegalen kirchlichen Hochschule Wuppertal. Vorlesungen wurden als
- Gemeindeversammlungen "getarnt".
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- 1939 - 1964 Dr. phil. Otto Bückmann wird siebter Pastor der Gemeinde. Verbindungen zur
- Bekennenden Kirche
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- 1 945 - 1964
Dr. Bückmann wird auch Dozent ( ab 1952 : Professor ) für AT an der
Kirch-
- lichen Hochschule Wuppertal
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- 1943 24./25. 06. Kirche, Gemeindehaus, Küsterwohnung und Pastorate werden beim
- Bombenangriff auf Elberfeld zerstört. Danach versammelt sich die Gemeinde
- in der Friedhofskapelle, Katernbergerstr. zu ihren Gottesdiensten.
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- 1966 - 1981 Hellmut Klingbeil wird achter Pastor der Gemeinde, mit einer geteilten
Stelle
- in der Gemeinde und als Religionslehrer im Gymnasium Bayreuther Straße
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- 1967 01.10.
Predigtstätte ist nicht mehr die Friedhofskapelle, sondern die Alte
Reformierte
- Kirche in der Calvinstraße ( 1967 - 1989 )
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- 1971 Neubau eines Pastorates an der Barbarossastraße in Wuppertal-Elberfeld
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- 1975 05.03. zum 100. Todestag von Dr. H.F. Kohlbrügge Herausgabe umfangreichen
- Aktenmaterials
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- 1983
Kooperationsvertrag mit der Evangelisch-altreformierten Kirche, der u.a.
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die Berufbarkeit von Pastoren regelt
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15.09. Heinrich Lüchtenborg wird
neunter Pastor der Gemeinde
- 1986 25.05.
Gemeindeversammlung beschließt, nach erfolgter Sanierung und Erweiterung
- der Friedhofskapelle, dort die Gottesdienste zu halten und die Gemeindearbeit
zu
- gestalten
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Herbst Verkauf des Pastorats
Barbarossastraße. Familie Lüchtenborg zieht in die
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Burgunderstr.
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- 1989 10.09.
Wechsel der Predigtstätte von der Calvinstraße in die Katernbergerstr. 61
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Umbenennung der Friedhofskapelle in Gemeindehaus
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- 1995
Bau eines neuen Pastorats mit Gemeindebüro und Archivraum auf dem Gelände
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hinter dem Gemeindehaus
- ab 1996
Intensivierung der Arbeit im Archivausschuss unter Vorsitz von Willi Simon
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Herausgabe mehrerer Schriften in der Reihe "Akten zur
Gemeindegeschichte"
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- 1997 30.03.
Das 150-jährige Bestehen der Gemeinde wird mit Veranstaltungen und
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-28.04. einer Ausstellung zur
Gemeindegeschichte gefeiert
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- 1999 21.11.
Gemeindeversammlung stimmt der Teilnahme von Kindern und Jugendlichen
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am Abendmahl unter bestimmten Voraussetzungen zu
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- 2000
Es erscheint der umfangreiche Sammelband "Niederländisch-reformierte
-
Gemeinde 1847-1997"
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- 2001 03.11.
Die Gemeinde wird Vollmitglied der Synode der Evangelisch-altreformierten
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Kirche in Niedersachsen
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- 2002 20.01.
Die Gemeindeversammlung verabschiedet eine neue Gemeinde-
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ordnung, sie tritt am 01.02.2002 in Kraft
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- 2003
Die Gemeinde gedenkt mit mehreren Veranstaltungen des
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200. Geburtstages von Pastor Kohlbrügge
- 2004 16.11.
Verleihung der Rechte einer Körperschaft öffentlichen Rechtes
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durch Gesetz des Landes Nordrhein-Westfalen
- 2007
Anlässlich des 75-jährigen Jubiläums der Amtseinführung von
Pastor
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deQuervain wird eine Festschrift zu seinem Leben und Wirken in
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Wuppertal herausgegeben